Flugschein A – Zur richtigen Zeit am richtigen Ort, damit die neuesten News nicht von gestern sind!

Nach meiner kürzlichen Einstellung bei den Weazel News (WN) war mir direkt bewusst, dass ich als „rasender“ Reporter mit entsprechenden Ambitionen den gesamten Fuhrpark der WN ausschöpfen und damit auch auf die hauseigenen Helikopter zurückgreifen sollte.

Ganz nach dem Motto: „[…] zur richtigen Zeit am richtigen Ort!“

Mein nächstes Ziel hieß somit Department of Motor Vehicles (DMV). Auf der Anreise wurde kurzerhand die Flughafen- und Luftverkehrsverordnung überflogen und anschließend der notwendige Dispatch zur Flugprüfung erstellt. Letztlich landete ich somit nahezu umgehend bei meinem Fluglehrer – Herrn Daniel Lustig. Soviel sei an dieser Stelle verraten: Sein Name ist Programm, langjährige Erfahrung ist vorhanden und so ziemlich jede verfügbare Lizenz in seinem Besitz.

Nach der anfänglichen Kontrolle der Prüfungszulassung (Erste Hilfe Kurs/ fester Wohnsitz) stand im Weiteren der Theorieteil an – die Abfrage der entsprechenden Verordnung. 5.000$ und wenige Fehlerpunkte später war diese bestanden.

Trotz anschließendem Testflug (weitere 5.000$) zur Eingewöhnung mit dem Fluggerät (Helikopter: Frogger) sowie einer Besprechung des weiteren Abflugs wurde präventiv der Rettungsdienst informiert. Zeitgleich wurde mir der Boden unter den Füßen weggerissen – wir befanden uns in der Luft und ich hatte die alleinige „Kontrolle“.

Damit hatte der letzte Prüfungsteil begonnen. Nach ein paar ungeplanten Schlänkern sowie weiteren 25.000$ Miesen waren dann auch die verschwitzten Hände wieder verflogen und ich stolzer Besitzer des Flugscheins A – berechtigt Kleinflugzeuge mit mindestens einem und maximal zwei Turboprop- oder Propellermotoren, bei max. 350kg Transportvolumen und 28 Regalen beziehungsweise Helikopter jeglicher Art mit max. 350kg Transportvolumen und 25 Regalen zu führen.

Zu guter Letzt wurde die Lizenz ausgestellt und die ein oder andere Anekdote zu vergangenen Prüflingen geteilt – vom Überflieger bis hin zum Vollabsturz. Letzteres endete in rund 30 Versuchen mit etwa sieben Helikoptern, die auf dem Schrottplatz landeten. Ob in diesem Fall letztlich eine Lizenz erteilt wurde, bleibt unbekannt.