Imponte Ruiner – alt ist nicht gleich schlecht

Was in den 80ern passiert ist, bleibt auch in den 80ern. Es sei denn, es handelt sich um ein Stück Himmel mit Vierfachendrohr, Seitenstreifen und Targadach.

Der Imponte Ruiner 450 GT ist ein Muscle-Car.

Der einen Hubraumstarken V8-Motor hat, den man unter der Haube findet und den Ruiner von 0 bis 100 KM/H in gerade mal 4,85 Sekunden beschleunigt und das gepaart mit dem 5-Ganggetriebe. Indem 4. Gang wirkt er aber obenrum bisschen träge, wo man sich denkt er kommt nicht aus dem Quark, aber wenn er in den 5. Gang geschaltet hat, drückt der V8-Motor ihn bis auf 210 KM/H.

Der Motor brüllt zwar seinen V8-Bass, kommt aber nicht so agil aus dem Tee und wirkt in den oberen Drehzahlbereichen überfordert. Obacht auch bei der Drehmomentkurve – das ist die Stärke des V8, der bei falsch dosiertem Gaseinsatz schon automatisch den Drift einleitet. Mit ein wenig Übung lässt er sich jedoch recht sportlich fahren. Er ist auch sehr gut für Kurvendrifts, aber nicht dazu gemacht eine Tokyo Drift Szene hinzulegen.

Design

Darüber, ob der Ruiner tatsächlich das Imponte-Logo tragen sollte und nicht vielmehr das des amerikanischen Konkurrenten Chevrolet und Pontiac, lässt sich wahrscheinlich streiten. Die Front des Wagens, insbesondere die halb verdeckten Scheinwerfer, aber auch auffällig sind die Rückleuchten mit ihren 24 einzelnen Segmenten, die von der Form her eine Mischung von dem Camaro und des Firebird darstellen soll, wobei die mittige Platzierung der Logos wieder in Richtung Firebird zeigt.

Interieur

Natürlich ist das Interieur nicht mehr das frischeste, aber trotzdem bietet er alles, was man braucht, um glücklich zu sein.