Wer ist eigentlich…? Das LSPD

Das Los Santos Police Department

Das Los Santos Police Department (nachfolgend LSPD genannt) ist DIE Behörde, wenn es um die Durchsetzung unserer Gesetze geht. Nicht immer leicht, denn der Handlungsspielraum ist gering, die Anfeindungen groß und der Dienst anstrengend. Zu den Aufgaben gehört nicht nur, Ordnungswidrigkeiten zu tadeln und Straftaten zu ahnden, sondern auch der Schutz der Bevölkerung. Es ist nicht immer leicht, die richtige Entscheidung zu treffen.

Ich habe mit Pascal Levain über die Anfangszeit einer der ersten Behörden in Los Santos gesprochen, die ca. im Februar 2017 ins Leben gerufen wurde. Damals war der Dienst im LSPD noch nicht so einfach. Zum einen gab es nicht die Masse an Beamten im Dienst und zum anderen wurde der Dienst auch durch fehlende Mittel erschwert. So zum Beispiel gab es keine Funkkommunikation in dem Sinne, wie wir es heute kennen. Man hatte lediglich die Möglichkeit, sich im Nachrichtendienst (Departmentfunk) zu verständigen. Dennoch hat der Dienst funktioniert: Absprache und Koordination waren präziser, die Zusammenarbeit im kleineren Team enger, das Auftreten der Beamten vorbildlicher. Es war üblich, dass man angab, wo sich die eigene Streife gerade befindet, ob sie gerade einen Einsatz anfährt bzw. eine Verkehrskontrolle durchführt und ob sie Unterstützung braucht. Einsätze wurden von der Leitstelle koordiniert und zugeteilt. Damals waren 15-20 Beamte im Dienst schon viel.

Chief Pascal Levain war schon einige Zeit auf der Insel, bevor er im Januar 2018 ins PD kam. Vorher lebte er in Vespucci, der Wechsel zum LSPD nicht gerade einfach. Und dennoch war er von Anfang an mit Herzblut dabei. Er arbeitete sich hoch, zeigte Einsatzbereitschaft und den Mut, die Probleme anzugehen, die der tägliche Dienst mit sich brachte. Schon früh hat er gezeigt, dass er die nötige Reife besitzt, einen höheren Posten zu bewältigen. In seiner Zeit als Officer gab es 5 verschiedene Chiefs, bevor er gerade 1 Jahr nach seinem Eintritt ins PD selbst den Posten übernahm, GWD-Note 9 war dafür Pflicht. Damals war der GWD ab Rang 4 im LSPD noch Pflicht, heute sogar schon ab Rang 1 um überhaupt im Staatsdienst tätig sein zu dürfen, als Alternative hat man allerdings den Zivildienst beim LSMC, der für das LSPD auch gültig ist. Als Chief Levain seinen GWD absolvierte, war er Rang 10 im LSPD. Der Sprung in die Army, in den Grundwehrdienst und damit auf Rang 0, war gewöhnungsbedürftig für ihn. Die Arbeit im PD als Chief of Police wurde mit Vertrauen belohnt bis zu seiner zwangsweisen Entlassung im Juli 2020. Entscheidungen, die er damals traf, kamen bei entsprechenden Personen nicht gut an, weswegen es zu einem Disput kam, auf dessen Grundlage er dann entlassen wurde. Als sein Nachfolger wurde Herr Baktasch McSteel auserkoren, nachdem das LSPD und das LSSD zusammengelegt wurden. Diese Fusion und der Führungsstil seines Nachfolgers führten zu 3 Wochen Chaos auf der Insel. Nach 3 Monaten übernahm dann Hannes Hill den Posten als Chief of Police. Herr Levain war bis Februar 2021 in der Investmentbranche tätig und wechselte dann zum FIB, bekleidete dort ebenfalls ein recht hohes Amt. Im September 2021 trat das Parlament wieder an ihn heran und bat ihn, seinen alten Posten im LSPD erneut zu übernehmen. Grund dafür war, dass man mit der Arbeit von Herrn Hill nicht mehr zufrieden war. Herr Levain sagte sofort zu, da ihm das LSPD nach wie vor am Herzen lag. Seitdem ist bald wieder ein Jahr vergangen. Bis heute bereut er diese Entscheidung nicht.

Ich habe Chief Levain um einen Vergleich gebeten zwischen Damals und Heute. Der Umgang seitens der zivilen Bevölkerung mit den PD-Beamten war besser. Klar gab es Konflikte, genauso wie heute. Aber Gangs und Mafien haben das LSPD toleriert und respektiert, da klar war, dass es im Grunde den längeren Arm hat. Heute sei es eine 50/50 Chance, ob ein normaler RTS gut verläuft oder eskaliert. Der Umgang miteinander ist deutlich rauer geworden. Dauerfunk und Verstärkung sind Alltag geworden, leider auf beiden Seiten. Das Machtdenken sei größer geworden, so Herr Levain. Damals stellte man sich die Frage „Was hab ich davon, es jetzt eskalieren zu lassen?“. Ein großer Punkt ist aber auch, dass damals die Beamten noch mit deutlich größerem Herzblut den Dienst ausgeübt haben als heute. Durch die Streifeneinteilung war die Grüppchenbildung aber auch geringer, der Zusammenhalt und die Zusammenarbeit innerhalb der gesamten Behörde dadurch höher. Dass es heute eben mehr Grüppchen gibt, die immer gemeinsam unterwegs seien, sei prinzipiell nicht schlecht, auch heute sei der Zusammenhalt gut, aber da sich das Verhalten der Bevölkerung im Laufe der Zeit verändert hat, sei ein Schritt zurück zu alten Gewohnheiten schon nicht mehr möglich. Früher gab es Beamte, die nicht mal eine Waffe gerade halten konnten, denen die Menschlichkeit und die Kommunikation mit der Bevölkerung deutlich wichtiger war; heute müsse man sich fragen, ob man einen solchen Beamten überhaupt mit auf Einsätze nimmt. Die Waffe und der Umgang damit ist wichtiger geworden als das Miteinander. Und das, obwohl zu 90% der Dienst im LSPD ohne den Einsatz von Waffen ablaufen soll, die Menschlichkeit eigentlich das höchste Gut sein müsste.

Abschließend die Frage an Herrn Levain, was er für das LSPD anstrebt und sich für die Zukunft wünscht: Ihr Streben danach, auch in Zukunft ihren Job vernünftig ausüben zu können, mehr Mitarbeiter zu haben, die mit Engagement dabei sind und auch dabei bleiben, den Staatsdienst eben perfekt zu repräsentieren. Deeskalierend, Bürgernah und für Recht und Ordnung sorgen, aber auch von der Gegenseite muss ein Entgegenkommen sein. Es muss ein Miteinander sein.

Widmen wir uns jetzt den verschiedenen Abteilungen und wie so die Laufbahn und Ausbildung im LSPD aussieht.

Um Herrn Levain herum ist die Leitungsebene. Die Direction ist die höchste Instanz, an dessen Stelle alles zusammenläuft. Sie stellt Regeln auf, sorgt dafür, dass diese auch umgesetzt werden. Sie verteilt Aufgaben und überwacht deren Umsetzung in Zusammenarbeit mit dem Detective Bureau. Sie motiviert die Officer, verschiedenste Aufgaben zu übernehmen, Konzepte auszuarbeiten, Positionen zu übernehmen. Im Zweifel vergibt die Direction die Positionen, weist Beamte zurecht und hilft an Stellen, wo Hilfe nötig ist. Die Resonanz aus den eigenen Reihen ist groß. Die Direction hat mit allen Abteilungsleitern Besprechungen um Probleme schnell und effektiv anzusprechen und zu lösen. Die Rückmeldung aus diesen Besprechungen ist, dass man mit der Direction gut kommunizieren kann. Selbst Fragen zu gewissen Entscheidungen wie bei Einsätzen oder im Streifendienst werden gewissenhaft beantwortet. Die Mitglieder der Direction schaffen es, nicht nur Vorgesetzter, sondern auch Kollege zu sein. Das schafft Vertrauen: Braucht man aufgrund eines ersteren Themas einen Vorgesetzten, so ist dieser auch für einen da und im Streifendienst hat man einen zuverlässigen Kollegen an seiner Seite. Zusätzlich dazu bekommt man von jedem Directionsmitglied ein und dieselbe Antwort, selbst wenn es innerhalb der Direction zu einem Thema unterschiedliche Meinungen gibt. Kompromisse sind der Schlüssel, um eine so große Behörde wie das LSPD erfolgreich zu leiten.

Im Gespräch mit Janni Goldstein-Weiss: Herr Goldstein-Weiss hat ein Ride-Along bei einem Bekannten gemacht, der ihm nahegelegt hat, sich doch beim LSPD zu bewerben. Abends traf er auf Marvin Hooker, der direkt ein Vorstellungsgespräch mit ihm geführt hat. Seit dem 10. Oktober 2020 ist Herr Goldstein-Weiss im LSPD, hat sich relativ schnell hochgearbeitet und schon sehr früh in seiner Laufbahn als stellvertretender Leiter die Recruitment Division übernommen, 2 Monate später hat er sie selbst für fast 8 Monate geleitet. Ab dem 19. Oktober 2021 hat er ein Konzept für das SoC (Special Operation Command) geschrieben, dessen Leitung er einen Monat später übernommen hat. Er hat sich weiter hochgearbeitet und wurde am 6. März 2022 in die Direction aufgenommen. Einen Monat später hat er das SoC verlassen, da er beiden Positionen nicht mehr gerecht werden konnte. Am 13. Juni 2022 hat er das S.W.A.T als Chief of S.W.A.T übernommen und wurde ebenso Assistentchief des LSPDs. Im S.W.A.T. hat er seine Commander, die ihn unterstützen. Seine Motivation im LSPD zieht er aus dem, was er mit verändern kann. Herr Goldstein-Weiss ist ein Mensch, der hilfsbereit ist, dem man vertrauen kann. Er hat ein großes Herz und hilft, wo immer er kann. Er dient als Ansprechperson und nimmt sich für jeden so viel Zeit wie möglich. Und trotz seiner Aufgaben und der damit verbundenen Verantwortung ist ihm die Nähe zum Bürger genauso wichtig. Seine Zukunft sieht er im LSPD.

Das Detectivebureau:

Neben der Direction steht das Detectivebureau. Zuständig für Beschwerden und Anzeigen seitens der Bevölkerung, Einhaltung interner Regelungen und entsprechenden Sanktionen bei Nichteinhaltung.

Im Gespräch mit Riley Reid: Frau Reid kam 2020 ins PD, weil sie sich für Recht und Ordnung interessiert hat. Seit Dezember 2021 ist sie Teil des Detectivebureaus. Ihr ist es wichtig, jeden Fall objektiv zu bearbeiten und fair und nach bestem Gewissen zu entscheiden. Aus persönlichen Fällen hält sie sich raus, damit gar nicht erst aufkommen kann, sie könnte parteiisch sein. Die Trennung zwischen normalem Streifendienst und ihrer Arbeit im Detectivebureau ist ihr sehr wichtig. Ihrer Ansicht nach sind ihre Kollegen im Detectivebureau derzeit alles Beamte, die ihre Aufgaben sehr ernst nehmen und denen man durchaus vertrauen kann.

Die Recruitment Devision:

Die Recruitment Devision widmet sich den Bewerbungen, ist zuständig für die Academy und stellt die Prüfer für den Einstellungstest (kurz EST). Sie sind die Ersten, mit denen ein angehender Officer zu tun hat.

Im Gespräch Daniel Peters, stellv. Leitung: Herr Peters wurde in einer offenen Bewerbungsphase im Februar 2022 rekrutiert und fand es schon damals gut, wie diese organisiert wurde. Er hat von Anfang an beschlossen, in diese Abteilung gehen zu wollen und ist schließlich mit Rang 3 im April 2022 Mitglied der Recruitment Division geworden. Seine Motivation sind die neuen Leute, denen er jeden Freitag Abend aufs Neue in der Academy die Grundbausteine mit an die Hand zu geben, damit sie im Anschluss mit einem Streifenkollegen selbstständig auf Streife gehen können. Bewerbungsgespräche nimmt er besonders ernst, um herauszufinden, ob es jemand wirklich ernst meint mit seiner Bewerbung.

Die Trainings Devision:

Angeschlossen an die Recruitment Division ist die Trainings Division. Mitarbeiter dieser Abteilung sind für Aus- und Weiterbildungen zuständig. In einer Welt, in der Gesetze und Gesetzmäßigkeiten in stetem Wandel sind, ist es wichtig, dass Exekutivbeamte immer auf dem neusten Stand sind.

Im Gespräch mit Gerd Gerste, Leitung: Herr Gerste ist seit ca. einem Jahr im LSPD, ist seit einem dreiviertel Jahr Mitglied der Recruitmentabteilung und wurde vor einem halben Jahr gefragt, ob er nicht Mitglied der Training Division werden will. Seit dem hat er sich zur stellvertretenden Leitung hochgearbeitet. Seine Motivation ist es, dass er in seinem Amt mit beeinflussen kann, wie sich das LSPD entwickelt. Ihn begeistert, dass er die angehenden Officer darauf vorbereiten kann, ihren Dienst gewissenhaft auszuführen.

Das Special Operation Command:

Die Mitarbeiter des Special Operation Command (kurz SoC) sind für die Planung und Durchsetzung von Einsätzen jeglicher Form zuständig. Sie leiten die Einsatzkräfte in brenzligen Situationen und müssen ein hohes Maß an Disziplin, Konzentration und Aufnahmefähigkeit mitbringen, um immer den bestmöglichen Überblick zu behalten.

Im Gespräch mit Jamal Miami-Savage, stellv. Leitung: Herr Miami-Savage sagt von sich, dass er ein teamfähiger Mensch sei, der gerne Verantwortung übernimmt. Das SoC ist seine erste Abteilung, der er im Mai 2022 beigetreten ist. Wenn er ein Ziel erreichen möchte, geht er mit großem Ehrgeiz an die Sache heran und hat sich relativ schnell hochgearbeitet. Fingerspitzengefühl in schwierigen Situationen ist seiner Meinung nach unerlässlich in diesem Amt. Mit seinem Team sei er sehr zufrieden, da es ihn gut unterstützt.

Die Public Relation Unit:

Ich habe mit einem Mitarbeiter der Public Relation Unit dieses Gespräch geführt. Diese Abteilung ist die Pressestelle des LSPDs. Ihre Mitarbeiter sind zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit: Berichte, Monatsstatistiken, interne und externe Events. Das Gesicht des LSPDs.

Im Gespräch mit Darren Wales: Seit seiner Amtszeit im LSPD war er nie in einer Abteilung. Als dann eine gute Freundin die Leitung der PRU übernommen hat, kam er mit ihr ins Gespräch und hat sich die Abteilung einfach mal angeschaut. Ihm macht es Spaß und er fühlt sich dort gut aufgehoben. Sie haben bereits ein erstes Event veranstaltet und viele Pläne für die Zukunft. Diese umzusetzen, ist nicht immer leicht, da Absprachen wichtig sind.

Die Gang Taskforce:

Als Letztes widmen wir uns der Gang Taskforce. Sie bildet das Bindeglied zwischen Staat und ansässigen Gangs und Mafien. Wenn es zu Konflikten kommt, sind sie darum bemüht, diese ohne Gewalt zu lösen. Ihr Interesse ist es, sowohl positive als aber auch negative Kritik seitens der zivilen Bevölkerung entgegenzunehmen, um Missstände zu beseitigen. Das ist alles andere als leicht, da die Fronten oft verhärtet sind und eine scheinbar harmlose Situation jederzeit eskalieren kann. Mitglieder der GTF sollten diplomatisches Geschick aufweisen und sich mit den ansässigen Gangs und Mafias auseinandersetzen, um beide Seiten zu verstehen.

Im Gespräch mit Kira McFly: Frau McFly ist seit Juni 2022 ein Mitglied der GTF. Ein Arbeitskollege hat ihr Interesse für die GTF geweckt. Durch Unterhaltungen mit anderen Mitgliedern wurde ihr Interesse größer und schließlich hat sie sich beworben und wurde angenommen. Sie sagt, dass die Bindung zwischen manchen Gangs und Mafien schwierig ist, mit anderen wiederum leicht. Nicht mit jedem kann man reden, für Angst um die eigene Sicherheit ist dennoch nicht wirklich Platz, da man den Gangs und Mafien auf neutraler Ebene begegnen muss.

Bewerbungsablauf und der Start im LSPD:

Möchte man sich nun beim LSPD bewerben, geht auch das nicht ohne weiteres: Gewisse Anforderungen müssen überall erfüllt werden. Man sollte sich natürlich schon etwas auf unserer schönen Insel auskennen, das LSPD setzt eine Visumsstufe 9 voraus. Dazu benötigt man gültige Führerscheine für Pkw, Lkw und Motorrad und den Personenbeförderungsschein. Wichtig ist ebenfalls die Bescheinigung eines Erste-Hilfe-Kurses. Wenn man bereits den Grund- und/oder Zivildienst absolviert hat, ist das von Vorteil. Ist das nicht der Fall, kann man den Dienst nachholen, hat dazu allerdings nur als Recruit Zeit. Für die Dauer des GWDs bzw ZDs wird man freigestellt.

Ist man dann Officer in Training, besteht die Ausbildung aus Schulungen und Selbststudium. Bei Fragen stehen einem die Ausbilder zur Verfügung und auch jeder andere Officer sollte in der Lage sein, einem zu helfen. Hat man seine Ausbildung abgeschlossen, begleiten einen Schulungen und Weiterbildungen während seiner Laufbahn.

Abschluss:

Dass der Dienst in einer Exekutivbehörde nicht immer positiv ist, sollte wohl klar sein. Es gab in der Vergangenheit immer wieder Zeiten, in denen es zu wenig Beamte gab, sodass Straftaten nicht verfolgt werden konnten und ein ausreichender Schutz der zivilen Bevölkerung nicht möglich war.

Zu viel Arbeit, zu wenig Beamte. Aber wie erholt sich das LSPD von einer solchen Phase? Das hängt von den verbliebenen Beamten ab. Je motivierter sie sind, desto größer ihr Glaube an das LSPD, desto eher werden neue Mitarbeiter mitgezogen. Die offenen Bewerbungsphasen tun ihr Übriges. Dem Tief folgt ein Hoch: Mehr Beamte im Dienst als Arbeit vorhanden ist. Die Waage zu halten ist dementsprechend sehr schwer.

Ich habe Darren Wales und Zelina Ziegler-Frohning im Gespräch gehabt und habe sie gefragt, was so ihre schönsten und schlimmsten Momente im LSPD waren. Die Antwort fiel ihnen nicht gerade leicht. Aber im Grunde ist es die Zusammenarbeit mit Kollegen, die gegenseitige Motivation, auch wenn es hin und wieder Streit gibt. Und ganz oben stehen die positiven Begegnungen mit der zivilen Bevölkerung, seien es Gespräche oder auch Verkehrskontrollen. Frau Ziegler-Frohning gab an, dass sie sich über die entgegengebrachte Wertschätzung freut.

Aber ist es das? Werden unsere Cops wertgeschätzt? Ihre Arbeit als positiv vermerkt oder eher als lästig? Ich denke, dass es eher letzteres ist. Das LSPD ist die erste Exekutivbehörde. Eben die Behörde, die bei Ordnungswidrigkeiten und Straftaten an der Front steht und all den Frust und Ärger abbekommt, der sich in solchen Momenten aufstaut. Aber gerade, da sie an vorderster Front stehen, sind sie diejenigen, die Tag für Tag dafür sorgen müssen, dass unsere Gesetze eingehalten werden. Und Tag für Tag sind sie es, die sich in gefährliche Hexenkessel begeben, wo selten klar ist, ob er hochgeht oder nicht.

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