Festnahme eines Weazel-News-Mitarbeiters nach Vorfall in Sandy Shores
Was als regulärer Rechercheabend begann, endete für einen Mitarbeiter von Weazel News in Untersuchungshaft. Weazel News dokumentiert im Folgenden den von ihm geschilderten Ablauf der Ereignisse.
Nach eigenen Angaben hielt sich der Mitarbeiter journalistischen Zwecken folgend in Sandy Shores auf und tätigte eine Einzahlung bei der örtlichen Fleeca-Filiale. Kurz darauf erschienen mehrere Agenten des Federal Investigation Bureau am Tatort, da nach deren Einschätzung offenbar ein Bankraub bevorstehen sollte. Der Mitarbeiter verließ das Gebäude, um die Maßnahmen nicht zu behindern, wurde jedoch gemeinsam mit anderen Personen im Außenbereich vorübergehend festgesetzt.
Laut seiner Schilderung wurden bei der anschließenden Kontrolle keine Gegenstände gefunden, die auf eine Tatbeteiligung hindeuteten – weder Waffen noch verdächtige Gegenstände oder andere Beweise. Er wurde daraufhin ohne Auflagen freigelassen.
Etwa eine Stunde später, während sich der Mitarbeiter bei Los Santos Customs aufhielt, erschienen ein Beamter des FIB sowie ein Kollege und sprachen eine Festnahme wegen des Vorwurfs des Bankraubs aus. Nach Darstellung des Mitarbeiters wurde ihm weder die Grundlage für den Sinneswandel erläutert noch wurde eine Belehrung über seine Rechte vorgenommen. Weazel News konnte diesen Ablauf nicht unabhängig überprüfen.
Ebenfalls nach seinen Angaben wurden ihm im Zuge der Festnahme persönliche Gegenstände nicht ordnungsgemäß verwahrt. Er gibt an, dass rund ein Dutzend Besitztümer entsorgt wurden.
Auf der Polizeiwache soll es, so der Mitarbeiter weiter, zu einer verbalen Auseinandersetzung mit den beteiligten Beamten gekommen sein, in deren Verlauf abfällige Äußerungen über seine journalistische Tätigkeit gefallen seien. Als der Mitarbeiter einen der Beamten wegstieß, wurde nach seiner Schilderung von der Schusswaffe Gebrauch gemacht. Er wurde daraufhin mit 51 Hafteinheiten in das Staatsgefängnis verlegt, wo er sich zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung weiterhin befindet.
Redaktioneller Hinweis
Dieser Bericht basiert ausschließlich auf der Schilderung des betroffenen Mitarbeiters.