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Interview mit dem Olymp - DMV-Leitung im Gespräch

Interview mit dem Olymp - DMV-Leitung im Gespräch

"Die Lage ist aktuell gut geordnet"

Am Donnerstag, dem 19.02.26, gegen 20:30 Uhr, begrüßte die Weazel-News-Redaktion den Leiter des Department of Motor Vehicles, Ron Pilton-Blume, im Rahmen unserer Reihe „Interview mit dem Olymp“. In lockerer, ungezwungener Atmosphäre entwickelte sich ein offener Austausch über Verantwortung, Verkehrssicherheit und die aktuelle Lage des DMV.

Gleich zu Beginn stellten wir die wiederkehrende Leitfrage unserer Reihe: Wie ist die Lage?

Die Antwort fiel eindeutig aus: "Die Lage bei uns ist aktuell eigentlich ganz gut geordnet."

Nach der Übernahme des Postens habe man sich intensiv eingearbeitet. Besonders betonte der Behördenleiter seine Zufriedenheit mit der eigenen Belegschaft: "Ich bin aktuell sehr zufrieden mit meinem Team. Wir haben seitdem ich [das DMV] übernommen habe eigentlich jeden Tag geöffnet."

Vom Mitarbeiter zur Leitung


Seit Mitte des vergangenen Jahres ist er beim DMV tätig. Der Weg führte vom regulären Mitarbeiter über interne Weiterbildungen und Personalverantwortung bis an die Spitze der Behörde. Zu seinen Aufgaben zählen Verwaltung, Organisation, Personalstruktur sowie die Koordination mit anderen staatlichen Institutionen.


Kontakt bestehe unter anderem mit Regierung, Justiz und LSPD. "Regelmäßig vielleicht nicht, aber wenn [es notwendig ist], dann auf jeden Fall."


Während der Austausch mit dem LSPD punktuell erfolgt, arbeitet das DMV eng mit dem LSMC zusammen. So werden verpflichtende Fahrsicherheitstrainings für medizinisches Personal durchgeführt. Auch mit Justiz und FIB bestehen Kooperationen, insbesondere bei angeordneten Nachschulungen.

Verkehrssituation in Los Santos


Die DMV-Leitung zeichnet ein differenziertes Bild der Verkehrslage in Los Santos. Viele Verkehrsteilnehmer würden die Straßenverkehrsordnung nicht konsequent beachten, wobei insbesondere die in Los Santos so alltägliche Raserei eine zentrale Rolle spiele.

"Die Geschwindigkeit spielt eine große Rolle, besonders bei Verkehrsunfällen", betonte die Leitung. Eine defensivere Fahrweise könne die Zahl der Unfälle deutlich senken.

Zugleich wurde eingeräumt, dass auffälliges Fahrverhalten, beispielsweise auf dem DMV-eigenen Parkplatz, nicht systematisch an das LSPD gemeldet werde, da entsprechende Situationen häufig nur kurzfristig beobachtbar seien.

Vor diesem Hintergrund kommt auch der Ausbildung neuer, aber auch wiederkehrender, Fahrschüler besondere Bedeutung zu. Als besonders entscheidend gelten dabei grundlegende Regeln: "Das Wichtigste ist, dass sie an dem Stoppschild anhalten, dass sie ordentlich fahren, sich an Geschwindigkeiten halten."

Ein sicherer Fahrer zeichne sich vor allem durch Kontrolle und ein stabiles Fahrverhalten aus, während Unsicherheiten sich etwa durch Schlangenlinien oder Schwierigkeiten beim Halten konstanter Geschwindigkeiten bemerkbar machten.

Wer sich eine Laufbahn als Fahrlehrer vorstellen kann, benötigt weniger Nerven aus Stahl als vielmehr die Fähigkeit, Ruhe zu bewahren. "Wenn man sich nicht stressen lässt, dann ist man eigentlich schon sehr gut."

Einordnung: Struktur stark - Prävention ausbaufähig?

Das Gespräch vermittelt das Bild einer stabil organisierten Behörde mit funktionierenden internen Abläufen und motiviertem Team. Öffnungszeiten, Personalstruktur und Kooperationen erscheinen gefestigt. 

Gleichzeitig werfen einzelne Aussagen Fragen auf. Obwohl Geschwindigkeit als zentrales Problem im Straßenverkehr identifiziert wird, existiert offenbar keine engere Verzahnung mit dem LSPD zur aktiven Prävention. Meldungen erfolgen nur in Ausnahmefällen. Hier könnte eine systematischere Zusammenarbeit zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beitragen. 

Auch das Fahrsicherheitstraining bleibt bislang ausgewählten Gruppen vorbehalten. Angesichts der beschriebenen Problemlage im Stadtverkehr stellt sich die Frage, ob ein breiter zugängliches Angebot langfristig sinnvoll wäre.

Insgesamt zeigt das Interview eine Behörde, die organisatorisch gefestigt wirkt, jedoch vor der Herausforderung steht, ihre Rolle zwischen Verwaltung und aktiver Verkehrssicherheitsgestaltung weiter zu definieren. 

Der Puls der Stadt schlägt auf den Straßen von Los Santos. Wie sicher er künftig schlägt, hängt nicht nur von Gesetzen ab, sondern davon, wie konsequent sie gelebt werden.