Sinnflut - Sünde

Sinnflut - Sünde

Wie ein Nebel legt sich-

schwarzer Rauch auf mein Gesicht.

was ich sehe und was nicht...

Am Ende des Tunnels ist kein Licht.


Schwarzer Rauch, finster und kalt,

er kriecht in meine Knochen und schon bald,

wird er mich verschlungen haben.

Mein Selbst es... Es ist versunken in alten Tagen.


Deine Augen sprechen keine Wahrheit mehr-

taten sie es je? Waren sie schon immer leer?

Bin ich meiner Sinne Herr?

Ist die Wahrheit die Wahrheit? Setz ich mich zur wehr?


Diese Energie... Sie ist dunkel, sie ist grausam, Gefahr-

Alles in mir will mehr von ihr verschlingen. Versinken gar-

Ertrinken in etwas, das das Ende bereitet. Etwas, das schon immer war-

Die Hand greift nach Hilfe, die Beine geben auf-


Lauf.


Lauf weg, weit weg, so weit es geht.

Lauf um dein Leben, lauf, entkomme seinem Weg!

Lauf und rede dir ein, dass alles gegen dich steht!

Lauf schneller. Blicke nicht, niemals mehr zurück.


Das Seil schlingt sich um die Gelenke, zerrt sich fest.

Die Schlinge zieht sich zu- tiefe Schnitte hinterlässt.

Wie Rasierklingen, langsam, fast schon stumpf ins Fleisch presst

Befreiung- Geiselung- Das Blut die Kleidung durchnässt.


Geschmack von Eisen und noch etwas Anderes, süßlich, verführt-

Versucht noch einmal zu kosten, dass es mich noch einmal berührt-

mich zerfrisst, mir mehr gibt von dieser Macht-

Gänzlich aufgeben und zum Gott werden über Nacht.