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PropheZeit - Gefühlschaos

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PropheZeit - Gefühlschaos

Karten der Woche (24. - 30.)

X Münzen, IV Münzen (umgekehrt), IX Der Eremit (waagerecht), V Stäbe, VIII Schwerter (umgekehrt), XII Der Gehängte, VIII Stäbe

Was bedeutet das für die kommende Woche?

Die zehn gelben Pentakel in den X Münzen stellen die zehn Stationen des kabbalistischen Lebensbaumes dar. Vergleichbar mit dem Tierkreis in der Astrologie, symbolisiert der Lebensbaum in der Kabbala ein Modell der Ganzheit, der Geschlossenheit und der Vollendung. Allerdings fehlen in der Darstellung der Waite Tarot Inszenierung die Verbindungswege, also die „Äste“, die den „Baum“ strukturieren.

Vollzählig, aber unverbunden – Das gilt sowohl für den Lebensbaum, als auch für Ihre aktuelle Situation.

Alles ist da, die wahre Frage ist, ob Sie Ihre vielzähligen Fähigkeiten in Einklang und Verbindung setzen können, sodass Sie in allem Menschlichen einen Teil von sich selbst wiedererkennen, ohne zugleich stets von Ihnen auf andere zu schließen.

Bedenken Sie auch, Individualität ist im Alleingang nicht möglich!

Das klingt erst einmal ironisch – Klar! – aber nur durch den Kontakt zu stetig Neuem und anderen Sichtweisen können Sie sich wirklich entfalten. Haben Sie den Mut Brücken zu bauen und das Ihnen Fremde ausgiebig zu betrachten und zu erkunden, ob in sich selbst oder Ihren Mitmenschen – Nur dann verschwindet die Einsamkeit, die Sie wie ein Schatten verfolgt.

 

Die IV Münzen in umgekehrter Haltung deuten an, dass Sie sich davor fürchten was dieser Kontakt zum Unbekannten mit sich bringt.

Aus Angst vor dem Verlust von dem was Sie kennen, haben Sie eine Art emotionales Geizgefühl entwickelt.

Dies beruht auf einem klaren Sicherheitsbedürfnis – ein weit verbreiteter Überlebensinstinkt – nichts desto trotzt ungesund und wenig förderlich.

Die Gleichgültigkeit, die damit einher geht, lässt beinahe keine Lebensfreude zu – Keine Freude an zwischenmenschlichen Verbindungen in Ihrem Leben, keine Anerkennung für all das, was Sie bereits geschafft haben.

Darauf spielt auch der Eremit in seitlicher Haltung an.

Sie sind im Zwiespalt: Zwischen einer durch Ihre Lebenserfahrung erlernten Weisheit und dem durch vergangene Verletzungen induzierte Trugschluss Ruhe in der Isolation zu finden. So laufen Sie Gefahr gar nichts an sich ranzulassen aus übereifriger Vorsicht, egal ob positiv oder negativ.

Keine Frage, eine üppige Gefühlswelt kann einen sehr fertig machen. Hier ist fertig jedoch doppeldeutig: Es steht in diesem Fall sowohl für die Müdigkeit und emotionale Trägheit, als auch für ein Grad an Reife.

Manchmal meinen wir, wir hätten zu viele Gefühle und dies sei die Wurzel, wenn nicht allen Übels, so doch verschiedentlicher Enttäuschung.

Wohin also mit all den Gefühlen und Bedürfnissen?

Die Antwort liegt hierbei weder in der Zensur noch der Schmälerung Ihrer Emotionen, ganz im Gegenteil!

Finden Sie Ihren Sinn. Begreifen Sie, dass Ihre Gefühle eine Gnade und keine Last sind!

Nur dann werden Sie einen ersichtlichen Fortschritt in ihrem Seelenleben bemerken.

Die Freiheit, die mit dieser Erkenntnis einhergeht bietet Ihnen einen neuen Aufwind, einen Weg sich aus den selbstauferlegten Fesseln zu lösen.

Wenn Ihr Feuer in all dem Zwiespalt zu löschen droht, so werden die Flammen Ihrer Mitmenschen, in Form von Meinungen, Disputen oder schlichtweg Ihren Leidenschaften und Persönlichkeiten, Ihr Feuer neu entfachen.

Haben Sie Mut zur Gemeinschaft! Finden Sie innere Ruhe in Ihnen und Ihren Mitmenschen! Nur so können Sie sich von den Hindernissen und Hemmungen befreien, die Sie schon so lange heimsuchen.

Das Leben befindet sich im ewigen Wandel - Sein Sie offen für neue Erfahrungen und Wirklichkeiten!