🚗 Pegassi Zentorno – Hypercar oder Overhyped?

🚗 Pegassi Zentorno – Hypercar oder Overhyped?

🇼đŸ‡č Der Mythos aus Italien

Der Pegassi Zentorno ist das italienische Export-Hypercar unserer Stadt. Ein Fahrzeug, das Aggression und Eleganz in einer Art kombiniert, wie es nur Italiener können.

In Videospielen war er fĂŒr mich immer eine feste GrĂ¶ĂŸe.
Er war schnell.
Er war auffÀllig.
Er war anders.

Dank meines guten Freundes Christian – von Habibi, HBB oder wie auch immer sie sich diese Woche nennen – durfte ich dieses Geschoss nun auch hier einem echten Stresstest unterziehen.

Und ich gebe es offen zu:
Ich hatte hohe Erwartungen.



🎹 Design – Eine rollende Skulptur

Man kann ĂŒber den Zentorno viel sagen.
Aber eines kann man nicht bestreiten: Er ist ein Kunstwerk.

Jede Linie wirkt durchdacht.
Jede Kante sitzt.
Jeder Lufteinlass hat eine Funktion – oder sieht zumindest so aus, als hĂ€tte er eine.

Und genau das ist die große StĂ€rke italienischer Fahrzeuge:
Form und Funktion verschmelzen.

Besonders beeindruckt haben mich die futuristischen RĂŒckleuchten. Sie sind nicht nur Beleuchtung – sie sind Signatur. Dazu kommen die hexagonalen LuftauslĂ€sse am Heck. Technisch, aggressiv, kompromisslos.

Der Zentorno steht nicht einfach da.
Er posiert.

Designtechnisch ist er – ich bleibe dabei – wie ein Mond, der in mein Ghetto kracht.





🛋 Innenraum – Hypercar trifft Galerie

Im Innenraum setzt sich diese Philosophie fort.

Die Ledersitze umschließen dich wie ein Rennwagen – bieten aber den Komfort eines Massagestuhls. Die AkzentnĂ€hte wirken bewusst gesetzt, nicht protzig.

Das Pegassi-Logo ist kein aufgesetztes Accessoire. Es ist Teil der Struktur. Ein Detail, das zeigt: Hier wurde nicht gespart.

Die Carbon-Konsole verleiht dem Cockpit technische Tiefe, wÀhrend das Armaturenbrett mit seiner Tri-Pegasus Yellow Tachoanzeige futuristische Akzente setzt.

Man sitzt hier nicht einfach in einem Auto.
Man sitzt in einer Inszenierung.






⚡ Geradeaus – Eine Naturgewalt

Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 267 km/h gehört der Zentorno ohne Frage zur oberen Liga der Hypercars.

Die Beschleunigung ist kraftvoll, linear, selbstbewusst.
Er zieht nach vorne wie ein hungriges Raubtier.

Im Stadtverkehr wirkt er souverĂ€n. Auf dem Highway beeindruckend. Wer ihn nur fĂŒr schnelle A-nach-B-Fahrten mit Stil nutzt, wird kaum etwas vermissen.

Aber ich teste Fahrzeuge nicht nur fĂŒr den Alltag.

Ich bringe sie an ihr Limit.



🏔 Weinberg-Test – Wo der Mythos Risse bekommt

Und genau dort begann mein innerer Konflikt.

Auf meinem Berg-Rundkurs – kurvig, technisch anspruchsvoll, wechselnde BelĂ€ge – zeigte sich ein anderes Bild.

Der Zentorno ist schnell. Sehr schnell.

Aber bei hohen Geschwindigkeiten, insbesondere jenseits der 220 km/h, fehlte mir StabilitĂ€t. Ohne HeckflĂŒgel – und ja, ich habe beide Varianten getestet – wird das Einlenken zum Balanceakt.

Die Hinterachse wirkt bei hohem Tempo sensibel. Zu sensibel.

Kennt ihr dieses Tigerenten-Club-Rodeo von frĂŒher?

So fĂŒhlt es sich an, wenn man mit ĂŒber 220 km/h einlenkt.

Und genau hier erwarte ich bei einem Hypercar dieser Preisklasse mehr PrÀzision.

Mehr Vertrauen.
Mehr SouverÀnitÀt.

Trotzdem setzt er aktuell die Bestzeit auf meinem Kurs:

05:39,99 Minuten.

Eine beeindruckende Zeit.
Doch ich bin mir sicher – dieser Thron wird umkĂ€mpft bleiben.



📊 Bewertung

Design: 10/10
Ikonisch. Mutig. Unverwechselbar.

Innenraum: 9/10
Luxuriös, modern, detailverliebt.

Geradeaus-Performance: 9/10
Brutaler VorwÀrtsdrang.

Hochgeschwindigkeits-StabilitÀt: 6/10
Hier bleibt Potenzial liegen.

Charakter: 8/10
Stark – aber nicht unangreifbar.

Gesamtwertung: 8,4/10



🏁 Fazit – Kunst oder Werkzeug? .

Der Pegassi Zentorno ist ohne Frage ein Design-Meisterwerk.
Ein Statement.
Ein Traumwagen.

Doch wenn man ihn ĂŒber das hinaus nutzt, wofĂŒr ihn die meisten kaufen – nĂ€mlich Show und Status – offenbaren sich Grenzen.

Ich hatte diesen Wagen lange auf meinem Radar.
Und auch wenn er mich nicht vollstĂ€ndig abgeholt hat, bleibt er ein beeindruckendes StĂŒck Automobilkunst.

Vielleicht erwartet ihr etwas anderes.
Vielleicht erlebt ihr ihn anders.

Und genau deshalb liebe ich diesen Job.

Vielen Dank an Christian fĂŒr die Bereitstellung dieses italienischen Mythos.

Wir sehen uns beim nÀchsten Artikel.